Rezension in "Planerin"

 


Monatelang lag dieses Buch auf dem Schreibtisch und wartete auf seinen Leser. War es das Thema oder die fehlende Bebilderung. Auf jeden Fall war es ein Fehler, sich diesen Band, der sich selbst untertreibend Essay nennt, nicht sofort in den Kopf steigen zu lassen. Endlich traut sich jemand, die großen Worte „Globalisierung“ oder „Nachhaltigkeit“, stadtorientierte Wohnungspolitik auf das herunterzubrechen, was unser Alltag und Erleben ist. In einer höchst anschaulichen Form wird der Widerspruch zwischen den Anforderungen einer globalisierten Welt mit flexiblen und mobilen Wohn- und Arbeitsstellen und einer Wohnungspolitik, die immer noch das Ideal der kleinbürgerlichen Existenzsicherung auf eigener Scholle zu stützen sucht, logisch abgeleitet. Dabei werden die ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgewirkungen und -erscheinungen den Lesern in einer erfrischend lesbaren Art nahegebracht.

Und das Beste ist, der Autor bleibt bei der Analyse und Bewertung nicht stehen, sondern zeigt Wege auf, die systemimanent möglich sind, endlich die unselige und unser Stadtsystem bedrohende Funktionstrennung aufzuweichen und zu verändern. Globalisierung ist eben nicht nur Bedrohung sondern auch eine Chance. Nehmen wir Jane Jacobs endlich ernst und zwingen Politik und Verwaltung eine stadtorientierte Wohnungspolitik umzusetzen.

Erschienen in „Planerin“, Heft 3_01 September 2001, S.58


 

 
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